Die Diagnostik von Erkrankungen des Kiefergelenkes umfasst anamnestische, klinische und radiologische Fragestellungen1. Neben der spezifischen Anamnese zur Symptomatik von Kiefergelenkserkrankung (Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, bisherige Behandlungen, Medikation etc.) nimmt die ausführliche klinische Untersuchung zur Okklusion, Palpation und zu den Funktionsabläufen des stomatognathen Systems eine wesentliche Rolle ein.

Grundlagen bilden dabei die standardisierten Befundabläufe der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) oder die international validierten Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders2,3.

Zu den weiterführenden diagnostischen Methoden gehören neben der instrumentellen Funktionsdiagnostik auch verschiedene bildgebende Verfahren:

  • OPG und spezielle Tomographieprogramme
  • Dreidimensionale radiologische Verfahren (DVT, CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT).

Im Folgenden werden die unterschiedlichen Verfahren vorgestellt, ihre Möglichkeiten und Begrenzungen diskutiert sowie deren klinischer Einsatz kritisch geprüft.